Inhaltsverzeichnis
1_ Warum brauchst du eine Website – und was soll sie für dich leisten?
2_ Welche Website-Typen gibt es und worin unterscheiden sie sich?
3_ Welche Website passt wirklich zu dir und deinem Business?
4_ Wie planst du deine Website Schritt für Schritt?
5_ Welches Ziel sollte deine Website verfolgen?
6_ Welche Inhalte bauen Vertrauen auf und überzeugen?
7_ Wie schreibst du Website-Texte, die deine Zielgruppe verstehen?
8_ Warum sind Referenzen so wichtig für deine Website?
9_ Was brauchst du technisch wirklich? Hosting, Domain & WordPress
10_ Wie startest du mit deiner Website – ohne perfekt sein zu müssen?
Website 1×1: Website-Typen, Ziele & Inhalte
Eine Website zu planen klingt für viele zunächst kompliziert. Begriffe wie Hosting, Domain, Onepager, SEO oder Webdesign sorgen schnell für Unsicherheit – vor allem dann, wenn du dich eigentlich auf dein Business konzentrieren möchtest und nicht auf technische Details. Genau hier setzt dieser Artikel an.
In diesem Beitrag bekommst du eine verständliche Übersicht darüber, welche Website-Typen es gibt, welches Ziel deine Website verfolgen sollte und wie du deine Website sinnvoll aufbaust, ohne dich im Technik-Dschungel zu verlieren. Du erfährst, worin sich Onepager, klassische Websites, Landingpages oder Online-Shops unterscheiden, wie du die passende Struktur für dein Angebot findest und warum Inhalte immer die Grundlage für eine erfolgreiche Website sind.
Der Artikel richtet sich an Selbstständige, Gründer:innen und Unternehmer:innen, die eine professionelle Website möchten, aber keine Lust haben, sich tief in Webdesign, Tools oder Fachbegriffe einzuarbeiten. Wenn du wissen willst, was du wirklich brauchst, welche Entscheidungen wichtig sind und worauf es bei der Planung deiner Website ankommt, findest du hier eine klare, praxisnahe Orientierung.
1_ Warum brauchst du eine Website – und was soll sie für dich leisten?
Eine Website ist viel mehr als nur ein Ort im Internet. Sie ist oft der erste Berührungspunkt mit dir, deiner Arbeit und deiner Haltung. Genau deshalb lohnt es sich, nicht einfach „irgendwie online zu gehen“, sondern bewusst zu planen, was deine Website für dich leisten soll – und für wen. Gerade am Anfang kann das überwältigend wirken. Technik, Design, Texte, SEO, Hosting, Domain – alles auf einmal. Doch wenn du Schritt für Schritt vorgehst und mit den richtigen Fragen beginnst, entsteht nach und nach eine Website, die sich stimmig anfühlt und wirklich zu dir passt.
Eine Website ist mehr als nur „online sein“
Viele starten mit dem Gedanken: Ich brauche jetzt endlich eine Website. Doch dieser Gedanke allein reicht nicht aus. Eine Website ohne Ziel bleibt oft wirkungslos – egal wie schön sie gestaltet ist.
Deine Website darf dich unterstützen. Sie darf erklären, Vertrauen aufbauen, neugierig machen, verkaufen oder Kontakte ermöglichen. Welche Aufgabe sie für dich übernimmt, entscheidet über Aufbau, Inhalte, Design und Technik. Deshalb beginnt jede gute Website nicht mit einem Template, sondern mit Klarheit.
2_ Welche Website-Typen gibt es – und was zeichnet sie aus?
Nicht jede Website muss alles können. Es gibt unterschiedliche Website-Typen, die jeweils ihren eigenen Zweck erfüllen. Wichtig ist nicht, was gerade im Trend ist, sondern was zu deinem Business, deinem Angebot und deiner aktuellen Phase passt.
Die Webvisitenkarte
Eine Webvisitenkarte ist eine sehr reduzierte Website. Sie enthält die wichtigsten Informationen über dich, dein Angebot und eine Kontaktmöglichkeit. Oft wird sie genutzt, wenn ein Business noch am Anfang steht oder wenn die große Website noch in Planung ist.
Sie ist ideal, um sichtbar zu werden, gefunden zu werden und einen professionellen ersten Eindruck zu hinterlassen – ohne direkt alles auszuformulieren. Besonders für den Start ist sie ein ruhiger, klarer Einstieg.
Der Onepager
Ein Onepager besteht aus nur einer Seite. Alle Inhalte werden untereinander in klaren Abschnitten dargestellt. Entweder gibt es kein klassisches Menü oder die Menüpunkte verlinken direkt zu bestimmten Bereichen derselben Seite.
Ein Onepager eignet sich besonders gut, wenn du dein Angebot klar benennen kannst und dich kurz, prägnant und auf den Punkt präsentieren möchtest. Durch ein stimmiges Design, gute Bilder, eine klare Farbwelt und passende Typografie kann hier ein echter Wow-Effekt entstehen. Ein gut gestalteter Onepager kann vollkommen ausreichen, um Vertrauen aufzubauen, dein Angebot zu erklären und zur Kontaktaufnahme einzuladen – vor allem, wenn du dich bewusst fokussierst.
Wichtig zu wissen: Nicht jeder Onepager ist automatisch eine Landingpage. Eine Landingpage verfolgt immer ein ganz konkretes Ziel, etwa eine Anmeldung oder Buchung. Ein Onepager kann hingegen auch einfach informieren und präsentieren.
Die klassische Website mit Unterseiten
Eine Website mit mehreren Unterseiten bietet mehr Raum. Neben der Startseite gibt es einzelne Seiten für Über mich, Angebote, Blog, Referenzen oder Kontakt. Die Inhalte sind umfangreicher, die Struktur komplexer und die Nutzerführung detaillierter.
Diese Form eignet sich besonders, wenn du erklärungsbedürftige Angebote hast, mehrere Zielgruppen ansprichst oder langfristig mit Inhalten wie Blogartikeln arbeiten möchtest. Auch für SEO ist eine Website mit Unterseiten langfristig oft sinnvoller, da Inhalte miteinander verlinkt werden können.
Die Landingpage
Eine Landingpage ist auf eine einzige Handlung ausgerichtet. Sie lenkt nicht ab, sondern führt gezielt zu einem Ziel – etwa zur Anmeldung für einen Newsletter, den Download eines Freebies oder die Buchung eines Angebots. Sie wird oft im Marketing eingesetzt und ist besonders wirkungsvoll, wenn Angebot und Ziel klar definiert sind.
Der Online-Shop
Ein Online-Shop dient dem direkten Verkauf von Produkten. Hier ist Vertrauen besonders entscheidend. Gute Produktbilder, verständliche Beschreibungen, klare Preise und ein transparenter Kaufprozess sind essenziell. Besucher:innen müssen das Gefühl haben, genau zu wissen, was sie bekommen – auch ohne dich persönlich zu kennen.
3_Welcher Website-Typ passt zu dir?
Die passende Website ergibt sich nicht aus dem, was andere haben, sondern aus deiner individuellen Situation. Wie klar ist dein Angebot bereits? Wie viel Erklärung braucht es? Wie viel Zeit, Budget und Energie möchtest du investieren? Ein Onepager kann ein wunderbarer Anfang sein und später wachsen. Eine große Website ist kein Muss – sondern eine bewusste Entscheidung.
4_ Wie plane ich meine Website? Die wichtigsten Schritte
Eine gute Website entsteht nicht zufällig. Sie entsteht aus Klarheit. Wenn du strukturiert vorgehst, verlierst du dich weniger in Details und kannst fundierte Entscheidungen treffen.
Schritt 1: Das Ziel deiner Website
Bevor du an Design oder Technik denkst, frage dich: Was soll deine Website für dich tun?
Möchtest du neue Kund:innen gewinnen, deine Arbeit zeigen, Vertrauen aufbauen oder verkaufen? Vielleicht möchtest du Menschen zunächst in deinen Newsletter einladen oder sie dazu ermutigen, Kontakt aufzunehmen.
Erst wenn dein Ziel klar ist, kannst du entscheiden, welche Inhalte notwendig sind und wie die Website aufgebaut sein sollte.
Schritt 2: Deine Zielgruppe verstehen
Deine Website ist nicht für dich – sie ist für die Menschen, die du erreichen möchtest. Wer sind diese Menschen? In welcher Lebenssituation befinden sie sich? Welche Fragen, Wünsche oder Herausforderungen bringen sie mit?
Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto leichter fällt es dir, passende Texte zu schreiben, die richtige Bildsprache zu wählen und Inhalte zu priorisieren. Deine Website darf verstanden werden – ohne Fachjargon, ohne Umwege.
Schritt 3: Inhalte und Seiten planen
Aus Ziel und Zielgruppe ergeben sich die Inhalte. Überlege, welche Seiten du wirklich brauchst, um dein Angebot verständlich darzustellen. Eine Startseite gibt Orientierung, eine Über-mich-Seite schafft Nähe, Angebotsseiten erklären Mehrwert und Nutzen.
Ergänzend können ein Blog, ein Newsletter oder eine Terminbuchung sinnvoll sein – aber nichts davon ist Pflicht. Entscheidend ist, was dich und dein Ziel unterstützt.
Schritt 4: Design und optische Gestaltung
Erst jetzt kommt das Design ins Spiel. Ein Moodboard hilft dabei, ein Gefühl für Farben, Stimmungen, Bildwelten und Typografie zu entwickeln. Sammle zunächst großzügig, sortiere dann aus und konzentriere dich auf das, was wirklich zu deiner Marke passt.
Weniger ist hier oft mehr. Zwei bis drei Schriften reichen vollkommen aus, eine klare Farbpalette sorgt für Ruhe und Wiedererkennung. Das Design soll dich unterstützen – nicht überlagern.
Schritt 5: Dein Briefing steht
Wenn du all diese Punkte durchdacht hast, hast du ein starkes Fundament. Dieses Briefing hilft dir entweder bei der Zusammenarbeit mit einer Webdesignerin oder dabei, deine Website selbst umzusetzen – mit Klarheit und Struktur.
5_ Das Ziel deiner Website bewusst definieren
Fast jede Website verfolgt mehrere Ziele, doch ein Hauptziel sollte immer im Mittelpunkt stehen. Oft geht es zunächst darum, Vertrauen aufzubauen. Menschen möchten wissen, wer du bist, wie du arbeitest und ob sie sich bei dir gut aufgehoben fühlen.
Andere Ziele können sein, Leser:innen für deinen Blog zu gewinnen, Newsletter-Abos zu sammeln, Anfragen zu erhalten oder direkt Produkte zu verkaufen. Je klarer dein Ziel, desto leichter finden Besucher:innen ihren nächsten Schritt.
6_ Inhalte, die Vertrauen schaffen
Vertrauen entsteht durch Persönlichkeit, Transparenz und Wiederholung. Zeige dich. Erzähle von deiner Arbeit, deinem Weg und deiner Haltung. Beschreibe Prozesse, nicht nur Ergebnisse. Lass Kund:innen zu Wort kommen und zeige Referenzen. Wenn dein Angebot nicht visuell erklärbar ist, sind gute Porträts besonders wichtig. Sie machen dich greifbar und nahbar.
Einfache Kontaktaufnahme
Eine der wichtigsten Aufgaben deiner Website ist es, den Kontakt so einfach wie möglich zu machen. Besucher:innen sollten jederzeit erkennen, wie sie dich erreichen können. Klare Buttons, Kontaktformulare und gut platzierte Hinweise helfen dabei.
Ein Kalender-Tool für ein kostenfreies Kennenlerngespräch kann zusätzlich Vertrauen aufbauen und die Hürde für den ersten Kontakt senken.
7_ Website-Texte: Die Sprache deiner Zielgruppe
Gute Website-Texte entstehen nicht aus Perfektion, sondern aus Empathie. Versetze dich in deine Leser:innen. Was wissen sie bereits? Was suchen sie? Welche Worte würden sie selbst verwenden?
Je verständlicher und menschlicher deine Texte sind, desto eher fühlen sich Menschen angesprochen.
8_ Referenzen als Vertrauensanker
Referenzen sind ein starker Beweis für deine Arbeit. Sie zeigen, wie andere die Zusammenarbeit mit dir erlebt haben. Unterschiedliche Stimmen, Erfahrungen und Perspektiven sprechen unterschiedliche Menschen an – und stärken dein Angebot auf natürliche Weise.
9_ Technik, Hosting & Domain – eine solide Basis
Neben Inhalt und Design braucht jede Website eine stabile technische Grundlage. Dazu gehören Hosting, Domain und die technische Einrichtung. Ich berate dich bei der Wahl eines passenden Hosting-Anbieters, unterstütze dich bei der URL-Findung und begleite dich bei Anmeldung und Vertragsabschluss, den du selbst durchführst.
Zusätzlich übernehme ich die Installation deiner WordPress-Website inklusive des Divi-Themes, das du kostenlos aus meiner Agenturlizenz erhältst – inklusive aller Updates. So kannst du sicher sein, dass deine Website technisch sauber aufgesetzt ist.
10_ Fazit: Starte klar – nicht perfekt
Deine Website darf wachsen. Sie muss nicht alles auf einmal können. Viel wichtiger ist ein klarer Anfang mit einem echten Ziel, einer klaren Ausrichtung und dem Mut, loszugehen.Denke in Inhalten, nicht in Templates. Denke an Menschen, nicht an Features. Und vertraue darauf, dass sich vieles im Prozess klärt.
Wenn du Unterstützung bei Planung, Struktur, Design oder Technik brauchst, melde dich gerne zu einem unverbindlichen Kennenlerngespräch.
